Es ist selten zu spät, aber nie zu früh

In einer konkursamtlichen Liquidation hat das Konkursamt eine Liegenschaft der Hypothekargläubigerin verkauft. Da niemand an die Mehrwertsteuer gedacht hat, ist der Verkauf ohne MWST abgewickelt worden. Nach dem Verkauf ist das Konkursamt mit einer Nachforderung der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) von gegen CHF 200’000 konfrontiert worden. Da die Liegenschaft vom früheren Eigentümer für steuerbare Zwecke verwendet worden ist und die MWST auf den Anlagekosten als Vorsteuern geltend gemacht worden sind, ist die ESTV von einer Nutzungsänderung ausgegangen. Die Liegenschaft ist ohne MWST verkauft worden, was zu einer Korrektur der früher geltend gemachten Vorsteuern geführt hat.

Das Konkursamt konnte geltend machen, dass die Liegenschaft auch weiterhin steuerbar genutzt wird und die ESTV war bereit, die Liegenschaftstransaktion nachträglich im Meldeverfahren abzuwickeln. Damit konnte die Transaktion ohne MWST abgewickelt werden und die latente Rückforderung der früher geltend gemachten Vorsteuern konnte auf den Käufer übertragen werden.

Dieses Entgegenkommen ist ein Resultat der besonderen Umstände. Zum einen war eine öffentliche Instanz, das Konkursamt involviert und zum anderen war die Hypothekargläubigerin eine MWST-pflichtige Kantonalbank.

Trotzdem lohnt es sich, auch nach Abschluss der Transaktion noch zu prüfen, ob allfällige negative MWST-Konsequenzen nicht mit der nachträglichen Anwendung des Meldeverfahrens oder allenfalls mit einer nachträglichen Option korrigiert werden können.

Eine nachträgliche Korrektur ist immer bedeutend aufwendiger und auch nicht immer zu bewerkstelligen. Deshalb lohnt es sich auf jeden Fall, so früh wie möglich vor der Realisierung der Transaktion die MWST-Konsequenzen abzuklären.

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2 Antworten zu Es ist selten zu spät, aber nie zu früh

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