Werfen Sie die alten Gewohnheiten bei der MWST über Bord

Auf den 1. Januar 2010 ist das neue MWSTG in Kraft getreten. Trotzdem seither schon 3 Jahre verstrichen sind, stellen wir in Diskussionen mit unseren Kunden immer wieder fest, dass der Wechsel zum neuen MWSTG kaum Spuren hinterlassen hat. Dabei haben sich wesentliche Bereiche verändert. So sind die formellen Voraussetzungen aufgeweicht, die Bedingungen zum Vorsteuerabzug erleichtert und die Konsequenzen von Leistungen an das Personal reduziert worden.

Im Rahmen einer Diskussion mit einem Kunden haben wir festgestellt, dass dieser – basierend auf einer Revision der ESTV aus dem Jahre 2008 – auch 2010 weiterhin MWST-Nachteile in Kauf nimmt, die aufgrund der neuen gesetzlichen Grundlage nicht mehr berechtigt sind.

Konkret ging es um die Verpflegung der freiwilligen Helfer an Veranstaltungen. Während die Praxis zum aMWSTG (gültig bis Ende 2009) Pauschalen angewendet hat, die zu einer Versteuerung des Wertes dieser Gratisverpflegung geführt haben, sieht das MWSTG seit 1.1.2010 ausdrücklich vor, dass diese Gratisverpflegung zu keinen MWST-Konsequenzen mehr führen.

Es lohnt sich deshalb, die alten Gewohnheiten kritisch zu prüfen und zu hinterfragen, ob die bisher angewandte Praxis auch unter dem seit 1.1.2010 gültigen MWSTG immer noch Bestand hat. Innerhalb der Verjährungsfrist von 5 Jahren ist eine Korrektur jederzeit möglich.

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