Wenn der Rabatt unterschiedliche MWST-Folgen hat

Wir haben in Basel aktuell die schönsten Büroräumlichkeiten und es macht noch mehr Spass, arbeiten zu gehen.

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Und nun hat Beschle, der Sprüngli von Basel (ich bin sicher, ich beleidige weder den einen noch den anderen mit diesem Vergleich) ein Café bei uns an der St.Jakobstrasse in Basel eröffnet. Jeder Mitarbeiter erhält eine Kundenkarte, mit der er zukünftig mit 20% Rabatt all die Köstlichkeiten von Beschle beziehen kann. Und als zusätzliches Dankeschön können wir die Karte mit einem Guthaben laden, das von Beschle um 20% erhöht wird. Wenn ich also CHF 100 einzahle, wird mir CHF 120 gutgeschrieben.

Natürlich habe ich von diesem Angebot Gebrauch gemacht und mich über den zusätzlich gutgeschriebenen Betrag gefreut. Und dann hat die „deformation professionnelle“ wieder einmal eingesetzt. Die Gutschrift auf der Kundenkarte führt nämlich dazu, dass auch die CHF 20, die mir Beschle geschenkt hat, der MWST zu 2,5% für take away oder zu 8% (eine weitere feine Abgrenzung, die immer wieder zu Schwierigkeiten führt) unterliegt.

Mein geschenktes Guthaben werde ich wohl nicht mehr entsteuern können, aber es lohnt sich ernsthaft, über eine Lösung nachzudenken. Ich habe nämlich noch ein weiteres der Steuer unterliegendes Guthaben im Restaurant meines Golfclubs.

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